Bastian Raithel (Grüne Bayreuth, Kreisverband Bayreuth-Stadt)

Wissenschaft und Technik

Wir leben in einer Zeit in der Wissenschaft und Technologie so weit vorangeschritten sind, das wir Atome sichtbar machen können, Milliarden von Lichtjahren tief ins Universum blicken können und simulieren können wie sich komplexe System wie beispielsweise das Weltklima mit hoher Wahrscheinlichkeit entwickeln werden.

Und dennoch glauben manche Menschen lieber nicht was Sie da gezeigt bekommen. Es ist zu weit von unserem Alltag entfernt, die Entwicklungen sind zu langsam, oder zu schnell, oder zu groß oder zu klein, um in unserer Aufmerksamkeitspanne Beachtung zu finden. Und dabei sind es eben diese Dinge die unser Leben in den kommenden Jahrzehnten entscheidend beeinflussen werden.

Daher ist die Freiheit und Unabhängigkeit der Wissenschaft unabdingbar, Wissenschaft hinterfragt grundsätzlich jede Erkenntnis und überprüft diese immer wieder mit immer besseren Methoden.

Und aus diesen wissenschaftlichen Arbeiten gingen fantastische Technologien hervor. Und das muss auch so bleiben. Wir haben die Menschheit mit der Verbrennung von fossilen Kraftstoffen mobilisiert und digitalisiert. Und stellen nun fest, dass vor allem die fossilen Energieträger einen massiven Einfluss auf unser Klima haben. Wir haben aber die Lösungen auch entwickelt und müssen diese nun ebenso konsequent wie vor 60 Jahren Benzin und Diesel einführen.

Und auch wenn manche Technologien heute noch hauptsächlich Gelder verschlingen und die Ergebnisse nur Grundlagen darstellen. So sind doch Projekte wie das CERN oder auch ITER notwendige Schritte zu einem besseren Verständnis des Universums und Meilensteine die den Aufwand lohnen.

Um Stephen Hawking zu zitieren: Wir sollten neugierig bleiben. Wir wissen heute noch nicht welche Technologien in 50 Jahren möglich und nötig sind. Aber wir sollten es herausfinden.